Mitteilungen aus der Heimatstube und der Stadtbibliothek

Der große Dichter der niederdeutschen Sprache 
– Fritz Reuter – 
lebte 1850 bis 1856 in Treptow a. Toll. und wurde Altentreptows berühmtester Bürger.

Anlässlich seines 130. Todestages – am 12. Juli 2004 – zeigt die Heimatstube eine Sonderausstellung. 

Auf 15 Tafeln wird mittels Text, Bild und Dokumentation das Leben und Schaffen Fritz Reuters dargestellt.

Aussprüche wie:

„Äwer dar weit ick doch noch, dat wi Studenten en idel lustig Lewen führen deden.“

„Säben swore Johr“„Fri! Fri! Un denn Landluft un Landbrod un von morgens bet’s abends en deipen Drunk frische Luft.“

„Auf immer und ewig Dein Fritz Reuter.“

„Ick treckte den Schaulmeister sinen Rock an.“„Ich schreib’s mit meinem Herzblut nieder.“

und

„Ach, Eisenach ist schön, ist wunderschön.“

leiten durch die Ausstellung.

Eröffnet wurde sie am 13. Januar 2004 und ist bis zum 30. Juli 2004, dienstags von 09.00 bis 17.00 Uhr, oder nach Vereinbarung zu besichtigen.
Die Stadtbibliothek bietet gleichzeitig eine kleine Repräsentation seiner Werke und Bücher anderer über ihn.

Weitere Veranstaltungen werden sein:

Ein Vortragsabend mit Frau Nenz vom Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen zum Thema "Wie wurde Fritz Reuter durch die verschiedenen Gesellschaftsordnungen interpretiert".

Ein Klöncafe zum Thema: "Reuter un seine Treptowsche Tied".

Ein "Klönsnack öwer seine Kinnertied" in der Kinderbibliothek.

Ein literarisch-musikalisches Programm in Zusammenarbeit mit der Musikschule und dem Gymnasium.

In all diesen Veranstaltungen wird das Erbe Fritz Reuters weitergetragen.